Systemische Psychotherapie
Weil Patient:innen ihre eigenen Expert:innen sind.

Systemische Psychotherapie Störungsverständnis
Der Systemischen Psychotherapie liegt die Kernannahme zugrunde, dass psychische Erkrankungen systembedingt als Folge problembehafteter zirkulärer Interaktion und Kommunikation im sozialen Beziehungsgefüge entstehen. Im Gegensatz zum traditionellen Verständnis von Krankheit und Diagnose als Defizit, sehen systemisch arbeitende Psychotherapeut:innen Symptome in einem bereiteren Kontext Lösungs- und Bewältigungsversuch. So kann depressives Erleben und Verhalten beispielsweise als Schutz vor weiterer Herausforderung dienen und systemstabilisierend wirken, damit aber auch hochfunktional sein.

Systemische Psychotherapie Definition und Ziele
Systemisch arbeitende Therapeut:innen sehen sich selbst nicht als unabhängige Beobachter:in des Klient:innensystems, sondern als prozessuale Begleiter:innen, die bereits über Fragen intervenieren und alternative Konstruktionen anbieten. Sie handeln gegenüber Systemmitglieder:innen oder gewählten Problem- und Lösungskonstruktionen neutral und autonom. Rigide und stigmatisierende Krankheitsbegriffe werden abgelehnt, verflüssigt und kontextualisiert. Klient:innen wird Selbstexpertenwissen und das Streben für sich selbst eine gute Lösung zu finden, zugesprochen. Durch den Einbezug relevanter Bezugspersonen können Systeme zur positiven Veränderung angeregt werden.


Systemische Psychotherapie Grundhaltungen und Menschenbild
Systemisch arbeitende Therapeut:innen sehen sich selbst nicht als unabhängige Beobachter:in des Klient:innensystems, sondern als prozessuale Begleiter:innen, die bereits über Fragen intervenieren und alternative Konstruktionen anbieten. Sie handeln gegenüber Systemmitglieder:innen oder gewählten Problem- und Lösungskonstruktionen neutral und autonom. Rigide und stigmatisierende Krankheitsbegriffe werden abgelehnt, verflüssigt und kontextualisiert. Klient:innen wird Selbstexpertenwissen und das Streben für sich selbst eine gute Lösung zu finden zugesprochen. Durch den Einbezug relevanter Bezugspersonen können Systeme zur positiven Veränderung angeregt werden.




